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darkcore

1999 - 2000

René Anke, Matthias Trompelt und Tino Weigel, welche sich während einer Berufsausbildung kennen lernten und lange Zeit zusammenarbeiteten entdeckten im Frühjahr 1999 ihr gemeinsames Interesse an der Musik.  


Matthias und Tino waren bereits musikalisch mit ihren Instrumenten (Klavier / Gitarre) vorbelastet. René tüftelte lediglich am Computer mit einfachen Mitteln an irgendwelchen Eigenkreationen herum, welche aber schon bald auf das Interesse der beiden anderen stießen. So entschied man sich am 01.10.1999 eine gemeinsame Band zu gründen. Mit DARKCORE wurde schon bald ein entsprechender Name gefunden, die Technik wurde erneuert und einige der Songs aus Renés Feder wurden überarbeitet. Zunächst stellte die Band ihre Lieder einem kleinen Publikum live in Chemnitz vor. Die Reaktionen waren recht viel versprechend, weshalb die drei im März / April ein Studio aufsuchten um mit einer Eigenfinanzierung einen Longplayer aufzunehmen. Mit Stefan Günter und seinem Powertechnikstudio wurde bereits damals der Mann gefunden, welcher auch die zukünftigen Jahre mit der Band sowohl im Studio als auch live zusammenarbeiten sollte. Somit konnte im Mai 2000 die erste CD NEGATIV den Fans der Band angeboten werden. Mit Negativ, einem sehr rauen und kantigen Album, konnten neue Fans gewonnen werden und machte nach gelegentlichen Konzerten, u.a. in Schneeberg und Lichtenstein, Hoffnung auf mehr.


2001

Nachdem Negativ noch nicht einmal verklungen war, machte sich René bereits an die Arbeit neue Songs zu schreiben. Etwa zur gleichen Zeit verlief die Suche nach kompetenten Vertriebspartnern und Interessenten  aber sehr erfolglos was die Veröffentlichung des neuen Materials erschweren sollte. Eine Finanzierung der neuen Aufnahmen aus eigener Hand war für die Band  unmöglich geworden. An diesem Punkt entschieden sich die drei noch einmal zu investieren, so dass René, der bei den Negativ-Aufnahmen eine Menge über Musikproduktion lernte, in seinem eigenen kleinen Studio die Produktion selbst übernehmen konnte. Nur daher ist der Umstand zu verstehen, dass sich hinter VORBEI nur eine 6 Song EP (mit verstecktem Titel) anstatt einer Fulltime-CD versteckt. Die EP erschien schließlich im November 2001 und enthielt brillante Songs, welche aber z.T. noch etwas schwach produziert waren – ein Schönheitsfehler, den die Band später noch gutmachen sollte. Das Cover wurde zum ersten Mal durch den Grafiker Rico Bochmann übernommen, welcher auch in Zukunft diese Angelegenheit, auf Grund seiner sehr positiven Ideen übernahm.
Gegen Ende des Jahres wurde die offizielle Homepage der Band eingerichtet.


2002

Gestützt und gestärkt von positiven Artikeln der Presse über die musikalische Arbeit der Band wurde nun schon im April 2002 mit LIEBE + TOD die nächste CD, diesmal mit 13 Songs veröffentlicht. Erstmals trug auch Gitarrist Tino eine Eigenkomposition zum Album bei. Die CD wirkte weitaus reifer als ihr Vorgänger. Die Songs erscheinen befreiend und beklemmend zugleich und schaffen z.T. eine ängstliche Atmosphäre. Und doch wurde dieses Album bis dahin zum größten Erfolg für die Band. Ebenso bildete sich eine kleine harte Fangemeinde heraus, welche regelmäßig zu den Konzerten der Band erschien, was den Fankreis immer mehr vergrößerte. Im Sommer 2002 sollten Darkcore als Vorband beim Philharmonic-Rock-Festival in Netzschkau ihr Open-Air-Debüt feiern. Neu war auch, dass Tino nicht mehr ausschließlich auf seine Gitarre spielte sondern auch live mit einem E-Drum und seinem eigenen Song überzeugen konnte. Im Herbst folgten dann die ersten Aufnahmesessions für ein nächstes Album, wobei zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen war, dass der Sound der Musik neue Richtungen einschlug.


2003

Erst mit der Veröffentlichung von TIMEBREAKER im Februar 2003 war klar, dass die neuen Songs von Darkcore, wesentlich an Härte und Tiefe zugenommen hatten. Das Album wirkte daher losgelöst von allem, was die Band vorher gemacht hatte, ohne jedoch den für Darkcore typischen Stil zu verlieren. Mit seiner Komplexität war Timebreaker  in allen Belangen auch qualitativ ein riesiger Schritt nach vorn.


2003 – 2004

Timebreaker sollte für längere Zeit die letzte Veröffentlichung von Darkcore sein, da die Bandmitglieder, vor allem René, mehr Zeit für das Privatleben benötigten, was durch diverse negative Ereignisse auch erforderlich war. Im Spätsommer 2003 begannen dann die Arbeiten an neuen Songs, was sich, getragen von den Ereignissen des vergangenen Sommers, als schwierige Angelegenheit entwickelte. Schließlich konnte die Band im Mai / Juni 2004 mit der kompletten Songliste der neuen Produktion SOMMERKRIEGER aufwarten, welche im November 2004 erschien. Zuvor gab es bereits im Februar eines der seltenen Konzerte der Band in Lauter, wo den ca. 100 erschienenen Fans einige der neuen Lieder vorgestellt wurden. Sommerkrieger ist ein sehr persönliches und emotionales Album geworden und zeigt 18 Monate nach Timebreaker eine ernsthaftere, offenere aber auch experimentierfreudigere Band als je zu vor.


2004 – 2005

SOMMERKRIEGER entwickelte sich seit der Veröffentlichung zum Aushängeschild der Band. Unzählige Exemplare wurden an die Fans gebracht und die Reaktionen auf die Songs fielen durchweg positiv aus. Somit gelang es der Band in beeindruckender Art von neuem auf sich aufmerksam zu machen. Wesentlich kürzer war nun die Wartezeit für die Fans auf die neue CD. Mit  99/02 DIE NEUEN VERSIONEN kehrte die Band im August mit einem Best of Album der besonderen Art zurück. Für dieses Album, welches im Spätwinter und Frühjahr komplett fertig produziert wurde, bedienten sich die Bandmitglieder ihrer eigenen Songs von den ersten drei Veröffentlichungen und gaben den ausgewählten Songs ein neues musikalisches Gewand. Produktionstechnisch sehr gut und interessant umgesetzt beweist die Band mit dieser CD, dass ihre Kreativität und ihre musikalischen Spektren noch längst nicht erschöpft sind. Finanziell abgesichert wurde die Produktion auch erstmals durch viele Vorbestellungen der Fans, welche neben der CD auch endlich wieder auf Konzerte der Band hoffen durften


2006 – 2007

Nach ein paar Monaten musikalischer Pause, legte die Band im Frühjahr 2006 noch einmal los, das bisher letzte Studioalbum, UNSTERBLICH zu produzieren. Was damals noch nicht absehbar war ist die Tatsache, dass die Band mit den neuen Titeln den Stil erreichte, den sie immer kreieren wollten. Auf sehr hohem Niveau reihen sich starke Elektrosounds und wundervolle Melodien an einander. Die Songs sind umgeben von einer fast magisch anmutenden und erotischen Aura. Zwar signalisieren einige Titel die Sympathie zu anderen Bands des Genres, doch stehen die Songs in Sachen stilistischer Verarbeitung und Komposition auf eigenen Füßen.


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